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Was ist Korrosion?


An vielen Bauteilen aus Stahl entstehen Schäden durch Rost. Dieser Angriff beginnt
an der Oberfläche und arbeitet sich immer weiter in das Material hinein, bis es dann
das Bauteil vollkommen zerstört hat. Diese Erscheinung, die bei fast allen Metallen
auftritt, wird zusammenfassend Korrosion genannt. Bei feuchter Umgebung, z.B. im
Wasser oder im feuchten Erdboden schreitet die Korrosion schnell voran, während
bei trockener Umgebung kaum Schäden feststellbar sind.

Sind Korrosionsschäden vermeidbar?

Selbstverständlich sind Korrosionsschäden vermeidbar. Die simpelste Methode ist die
Vermeidung eines Kontaktes mit Wasser oder einem anderen Elektrolyten durch einen
undurchlässigen Anstrich oder eine anderweitige Beschichtung. Diese Maßnahmen
können aber keinen 100 % igen Schutz bieten, da sich an Poren und mechanischen
Fehlstellen Korrosionsherde bilden und dann zu dem gefährlichen Lochfraß führen
können. Um sich aber davor zu schützen, gibt es den

Kathodischen Korrosionsschutz.

Der kathodische Korrosionsschutz beruht auf den Grundlagen der Physik und Chemie.
Polarisiert man das zu schützende Objekt gegenüber seiner Umgebung auf mindestens
– 850 mV (gegen eine CuCuSO4 Messelektrode), so tendiert die Korrosions-
geschwindigkeit gegen Null und es kann keine Korrosion mehr auftreten.
Diese Polarisation oder elektrische Aufladung erhält man durch einen kontinuierlichen
Stromfluss durch das Medium in das zu schützende Objekt.

Dieser Schutzstrom kann von einem galvanischen Element oder einer Fremdstromquelle
erzeugt werden. Beim galvanischen Element, auch Opferanode genannt, wird ein
unedleres Metall als Anode in der Nähe des zu schützenden Objektes, das dann zur
Kathode wird, in den Erdboden gebracht und mit ihm leitend verbunden. Für Stahl
ist je nach Einsatzbedingungen Zink, Aluminium oder Magnesium eine geeignete Opferanode.

Beim Fremdstromverfahren wird der erforderliche Schutzstrom durch einen Gleichrichter erzeugt und über eine gleich- oder höherwertige Anode dem zu schützenden Objekt „aufgedrückt“. In der Wirkung sind beide Verfahren gleichwertig. Die Rahmen-
bedingungen entscheiden aber über den Einsatz einer galvanischen Anlage
oder einer Fremdstromanlage.

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